Mepps — Geschichte des Spinners

Die Gründung der Marke Mepps geht auf das Jahr 1938 zurück, als der französische Ingenieur André Meulnart das Design für seinen Inline-Spinner entwickelte. Während die ursprüngliche Erfindung in Frankreich stattfand, begann die Expansion der Marke auf den nordamerikanischen Markt im Jahr 1951. In diesem Jahr brachte Mike Sheldon seinem Vater Todd Sheldon, dem Besitzer eines Sportfachgeschäfts, mehrere Köder von André Meulnart mit. Bevor er die Spinner in sein Sortiment aufnahm, führte Todd Sheldon persönliche Praxistests durch, um den Lauf des Köders in heimischen Gewässern zu prüfen.
Bis 1956 führte der kommerzielle Erfolg der französischen Spinner zu einer bedeutenden Umstrukturierung des Geschäftsbetriebs. Todd Sheldon verkaufte sein Einzelhandelsgeschäft und gründete Sheldon Inc., ein Unternehmen, das sich ausschließlich dem Import von Mepps Produkten widmete. Diese Partnerschaft zwischen dem amerikanischen Vertriebshändler und dem französischen Hersteller wuchs bis 1972, als die Mepps Fabrik in Frankreich zum Verkauf stand. Todd Sheldon erwarb die Anlage und konsolidierte Produktion und Vertrieb unter einer einheitlichen Struktur.
Die heutigen Produktionspraktiken bewahren die logistische Verbindung zwischen den französischen Ursprüngen der Marke und ihrem amerikanischen Hauptsitz. Die mechanischen Komponenten, einschließlich der Blätter und anderer Kleinteile für die Spinner, werden im Werk in Frankreich hergestellt. Die Endmontage dieser Komponenten zu fertigen Ködern erfolgt in den Vereinigten Staaten, womit der vor Jahrzehnten etablierte spezifische Herstellungsprozess fortgesetzt wird.