Eppinger — Entwicklung des Dardevle Blinkers
Die Gründung der Firma Eppinger geht auf das Jahr 1906 zurück. Lou Eppinger verbrachte einen Monat in der Wildnis von Ontario und fischte mit einem selbst entworfenen Blinker, der zwei Unzen wog. Das Metall dieses Köders wurde in der Mitte dünner und an den Rändern dicker gehämmert. Dieses Design erzeugte einen spezifischen Lauf: Der Köder schwang von Seite zu Seite und kippte fast um, richtete sich aber immer wieder auf.
Im Jahr 1912 wurde der Prototyp unter dem Namen Osprey auf den Markt gebracht. Dieser Blinker wurde häufig zum Hechtangeln im Mittleren Westen eingesetzt. 1918 trat Lous Neffe, Ed Eppinger, in das Unternehmen ein, und man entschied sich, den Osprey in Dardevle umzubenennen. Dieser Name leitet sich von „Teufelhunden“ ab, dem Spitznamen, den deutsche Soldaten der 4. Marinebrigade während der Schlacht im Wald von Belleau gaben, was als „Devil Dogs“ oder „Dare Devils“ übersetzt wurde.
Das Unternehmen entwickelte sich von einer Produktion von 500 Ködern pro Jahr zu einer internationalen Größe. Das ursprüngliche Blinkerdesign führte zu einer umfassenden Köderfamilie. Das dokumentierte Sortiment umfasst über 16.000 verschiedene Größen, Formen und Farbmuster, um unterschiedlichsten Anforderungen beim Angeln gerecht zu werden.