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Little Cleo Hula Girl

Little Cleo Hula Girl

Little Cleo Hula Girl — Herkunft und frühe Geschichte. Die erste kommerzielle Erwähnung der Little Cleo datiert auf den 1. Februar 1953, als die New Yorker Firma Seneca, gegründet 1951, sie veröffentlichte. Der Gründer, Musiker und Songwriter Charlie Clark, ließ sich von einer exotischen Tänzerin der 1930er namens Cleo inspirieren; er beabsichtigte, dass die Bewegung des Köders Raubfische genauso fasziniert wie die Tänzerin ihn. Das Design erhielt 1962 eine offizielle Marke. Anfang der 1980er Jahre übernahm Acme Seneca; die Produktion lief weiter, aber die ursprüngliche Gravur der Hula Girl auf dem Metall verschwand. Erfahrene amerikanische Angler sind bis heute der Ansicht, dass die Tanzgravur Glück auf dem Wasser brachte.

Design und Zielfische. Das prägende konstruktive Merkmal der Little Cleo ist eine ausgeprägte Biegung im Schwanzbereich. Diese Krümmung sorgt für Stabilität in der Strömung und erzeugt eine breite, rollende Aktion, die Raubfische zum Anbiss reizt. Obwohl sie ursprünglich für Lachs, Forelle und Steelhead profiliert war, verhält sich der Löffel in der Praxis als vielseitiges Werkzeug und fängt zuverlässig Hecht, große Barsche, Asp und Zander.

Stop-and-Go (Spiel beim Sinken). Die ergiebigste Köderführung ist Stop-and-Go. Bei gleichmäßigem Einholen beschreibt der Löffel weite Bögen, doch die meisten Bisse erfolgen in der Pause. Wenn der Angler die Rolle stoppt, fällt die Little Cleo nicht wie ein Stein; sie „vergleitet“ — gleitet und rollt von Seite zu Seite. Optimale Pausen liegen bei etwa 2–4 Sekunden, je nach Angelhorizont.

Unregelmäßiger Rhythmus. Sich abwechselnde schnelle Gierzüge mit kräftigen Verzögerungen lassen den Köder bei jeder Geschwindigkeit anders reagieren: bei Tempo streift er chaotisch umher, bei sehr langsam schwingt er weit und träge. Ein schnelles Unterbrechen des Rhythmus verunsichert passive Fische und kann Reaktionsbisse auslösen.

Trolling. Beim Trolling muss die Bootsgeschwindigkeit sorgfältig gewählt werden. Der Löffel soll mit großer Amplitude spielen, darf sich aber nicht in eine Schraube drehen. Wichtig ist, die Aktion am Heck visuell zu kontrollieren, bevor man Schnur auf die gewünschte Länge gibt.

Befestigung und Hakenhinweise. Binde den Köder nicht direkt mit einem festen Knoten durchs Öhr; eine starre Befestigung verzerrt seine Geometrie. Verwende einen Snap mit weitem Bogen oder einen Sprengring. In verkrauteten Gewässern den Werks-Drilling gegen einen großen Einzelhaken mit weitem Öhr tauschen — Reduzierung von Gewicht und Widerstand im Schwanzbereich verstärkt die Schwenkbewegung und verbessert das Passieren durch Deckung.

Farbwahl. Silber mit blauem oder grünem Streifen ist die Basis für klares Wasser. Goldene, kupferne und fluoreszierende Muster, wie Firetiger, werden bei schlechter Sicht, in Moorwasser oder in der Dämmerung eingesetzt.

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