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Dick Nite

Dick Nite

Der Dick Nite Löffel, ein Klassiker aus Lake Stevens, Washington, blickt auf eine Geschichte bis in die 1940er Jahre zurück. Von Dick Nite selbst entwickelt, wurde dieser Köder entworfen, um selbst bei geringsten Einholgeschwindigkeiten eine intensive Action zu entfalten – eine Eigenschaft, die für Salmoniden in Fließgewässern entscheidend ist. Das Geheimnis liegt in der Konstruktion aus dünnem Messingblech, das in einer schmalen S-Kurve geformt ist. Diese spezifische Geometrie lässt den Blinker sofort anlaufen und erzeugt chaotische Schwingungen, die das taumelnde Schwimmverhalten eines verletzten Beutefisches imitieren.

Das Sortiment basiert auf drei verschiedenen Größen, um unterschiedliche Gewässerbedingungen und Zielfische abzudecken. Die Größe #0, bekannt als das Tiny-Modell, bedient Ultralight-Enthusiasten und ist effektiv beim Eisangeln. Die Größe #1 Small ist eine vielseitige Wahl für Forellen in den meisten Umgebungen, während die #2 Standard das Hauptwerkzeug für Angler ist, die es auf Lachse und kapitale Forellen abgesehen haben. Da sie aus dünnem Metall gefertigt sind, sind diese Löffel von Natur aus leicht, was spezielle technische Ansätze für weite Würfe und Tiefenkontrolle erfordert.

Um Dick Nite erfolgreich zu fischen, muss man spezialisierte Montagen nutzen, um die geringe Masse zu kompensieren. In Flusssystemen ist das Driftfischen eine gängige Methode, wobei ein Tiroler Hölzl oder ein Gewicht an einem 1 bis 1,5 Meter langen Vorfach verwendet wird. Bei diesem Setup liefert die Strömung die Energie, um den Köder zu beleben, während das Gewicht den Bodenkontakt hält. In Seen ist das Schleppangeln (Trolling) hinter einem Flasher oder Diver Standard; die Vibrationen des Flashers übertragen sich auf den leichten Löffel und lassen ihn unvorhersehbar ausbrechen. Uferangler nutzen oft ein transparentes Sbirolino (Bombarda), um diese Köder auf Distanzen von 40 bis 50 Metern zu bringen.

Die Vielseitigkeit dieses Designs erstreckt sich über verschiedene Arten und Umgebungen, von Süßwasserbächen bis zu Küstengewässern. Während primär Regenbogen- und Bachforellen im Fokus stehen, werden größere Größen häufig in Flüssen auf Coho- und Chinook-Lachse eingesetzt. Im Salzwasser sind die Köder mit einer Bombarda effektiv auf Hornhecht und Hering, während Barsche und Döbel in Rauschen oder Stillwasser befischt werden. Die Blinker verfügen über ein salzwasserbeständiges Finish, wobei das 50/50-Muster (halb Silber, halb Gold oder Kupfer) aufgrund seiner Sichtbarkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen besonders beliebt ist.

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