Berkley — Geschichte der Angelschnüre und Aromaköder

Im Jahr 1937 begann der sechzehnjährige Berkley Bedell in Spirit Lake, Iowa, mit dem Binden und Verkaufen von Angelfliegen und legte damit den Grundstein für das, was später zu einem bedeutenden Namen in der Angelgerätebranche werden sollte. Dieser anfängliche Fokus auf handgebundene Fliegen bildete die Basis für die langjährige Verbindung des Unternehmens zu Handwerkskunst und technischer Entwicklung.
Die Nachkriegszeit signalisierte eine Verlagerung hin zur Produktion spezialisierter Angelschnüre. In den 1950er Jahren führte das Unternehmen Trilene ein, eine Nylon-Monofilschnur, die zu einem Standard für Angler wurde, die eine zuverlässige Schnurleistung suchten. In den 1990er Jahren wurde das Sortiment um FireLine erweitert, eine thermisch verschmolzene Mikrofaser, die im Vergleich zu herkömmlichen Monofilschnüren eine höhere Sensibilität und Zugfestigkeit bietet.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Fischverhalten führten zur Entwicklung spezialisierter Softbaits und Lockstoffe. In den 1990er Jahren wurde die PowerBait-Serie eingeführt, die aus synthetischem Weichkunststoff besteht und mit Gerüchen und Geschmäckern versetzt ist, die Fische dazu animieren sollen, den Köder länger im Maul zu behalten. In den 2000er Jahren folgte die Gulp!-Serie – biologisch abbaubare Köder auf Wasserbasis, die für eine schnelle Duftverteilung in der Wassersäule entwickelt wurden und oft als Ersatz für Lebendköder sowohl in Süß- als auch in Salzwasserumgebungen dienen.
Heute als Teil des Pure Fishing-Portfolios tätig, bietet Berkley weiterhin eine Reihe von Produkten an, darunter verschiedene Arten von Schnüren und aromatisierten Softbaits, die durch Labortests und Feldbeobachtungen entwickelt wurden.