AL&W Tackle — Klassische kanadische Köder und Ausrüstung
Die Geschichte von Allcock, Laight & Westwood (AL&W) begann 1854 in Toronto als Partnerschaft zwischen Samuel Allcock und Charles Laight. Benjamin Westwood trat 1868 in das Unternehmen ein, was zur offiziellen Firmierung Allcock, Laight and Westwood führte. Während seiner bis 1977 andauernden Geschichte führte das Unternehmen einen umfangreichen Katalog, der Angelruten, Rollen und Schnüre sowie Campingausrüstung und Munition umfasste.
Das Engagement des Unternehmens in der Köderproduktion zeichnet sich sowohl durch eigene Entwürfe als auch durch bedeutende internationale Partnerschaften aus. Im Jahr 1927 schloss AL&W eine Vereinbarung mit der US-amerikanischen Creek Chub Bait Company ab. Dies ermöglichte es der Firma aus Toronto, eigene Versionen der Creek Chub Wobbler, wie zum Beispiel den Pikie, herzustellen. Diese in Kanada produzierten Köder werden von Sammlern wegen ihrer markanten Farbmuster und spezifischen Hardware-Variationen geschätzt, die sich von den amerikanischen Originalen unterschieden.
Neben diesen Kooperationen umfasste das Sortiment von AL&W mehrere eigene Köder und Vertriebsserien. Zu den erhältlichen Artikeln gehörten die Serien Lazy Loon und Fishrite, zu denen auch die Blinker Fishrite Devil Eye zählten. Die Tätigkeit des Unternehmens als Hersteller und Händler dauerte über ein Jahrhundert an, bis das Geschäft 1977 von Bill Edgar, dem Eigentümer von Lucky Strike Lures, erworben wurde, der die Marke AL&W in sein Unternehmen integrierte.